Aktuelles Projekt

Pränataldiagnostik
im Diskurs

Ein Diskurs an der Schnittstelle von Medizin,
lebenswissenschaftlicher Forschung, Sozialwissenschaften, Philosophie,
Journalismus und Sozialer Arbeit über die soziale Dimension der Pränataldiagnostik (PND).

Das Tutzinger Team

Dr. Michael Spieker – Projektleitung

Michael Spieker ist Referent für Ethik und Theorie der Politik an der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Zuvor war er Abgeordnetenmitarbeiter am Deutschen Bundestag. Herr Spieker studierte Politikwissenschaft, Philosophie und katholische Theologie in Freiburg i. Br., Basel, Wien, Berlin und Peterborough (Kanada) und ist Projektmanager (IHK). Er wurde mit einer Arbeit über Hegels Logik promoviert und lehrt an der Universität Freiburg i. Br.

Publikationen

M.Spieker@nullapb-tutzing.de


Ludwig Krüger – Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Fellow

2009 schloss Ludwig Krüger sein Erststudium der Sozialwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum mit dem Diplom ab und 2014, nach einem mehrjährigen Auslandsaufenthalt, ein weiteres Studium der Philosophie an der FernUniversität in Hagen (M.A.). Zurzeit schreibt er an seiner Doktorarbeit, in der er sich mit dem Beitrag der klassischen deutschen Philosophie zum Problem der Willensfreiheit beschäftigt.

L.Krueger@nullapb-tutzing.de


Manuel Gebhardt – Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Manuel Gebhardt studierte Philosophie, Politikwissenschaft und Katholische Theologie (M.A.) sowie Germanistik und Kunstgeschichte an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Dort arbeitet er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Philosophie und als Lehrbeauftragter für die Politikwissenschaft und Germanistik. Sein Studium beschloss er mit einer Arbeit zu Fragen Globaler Gerechtigkeit, Ökologie und Nachhaltigkeit. In seiner Dissertation wird er die Aktualität der Anthropologie und politisch sowie ethischen Ästhetik Friedrich Schillers und dessen Idee einer „ästhetischen Erziehung des Menschen“ hinterfragen:
Warum handeln wir trotz theoretischer Einsicht praktisch oft unmoralisch? Weil der Mensch eben nicht nur Vernunft- sondern auch Sinnenwesen ist? Gilt es also, die Neigung zur moralischen Pflicht als Tugend zu befördern (Kant 2.0)? Welche Rolle sollte das Verhältnis von Kunst und moralischer Bildung in zeitgenössischen ethischen Diskursen spielen? Vermag der Film in diesem Kontext etwa durch seine reflexive Medialität (die Kunsttheorie des Deutschen Idealismus aktualisierend weitergedacht) „als moralische Anstalt“ zu wirken – wenn ja, wie?

M.Gebhardt@nullapb-tutzing.de