Aktuelles Projekt

Pränataldiagnostik
im Diskurs

Ein Diskurs an der Schnittstelle von Medizin,
lebenswissenschaftlicher Forschung, Sozialwissenschaften, Philosophie,
Journalismus und Sozialer Arbeit über die soziale Dimension der Pränataldiagnostik (PND).

Das Diskursmodell

Im Tutzinger-Diskurs werden kontroverse aktuelle Themen erörtert und Handlungsempfehlungen für die Politik erarbeitet. Dabei werden die Probleme aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet, wobei die Diskursteilnehmer nicht einfach als Vertreter unterschiedlicher Standpunkte, sondern als gemeinsame Forschungsgruppe zu betrachten sind. Ziel und Anspruch ist es, über den Austausch von Meinungen hinaus das gemeinsame, multiperspektivische Forschen und Beantworten ungeklärter Fragen zu fördern.

In regelmäßigen Abständen trifft sich die Forschungsgruppe zu Workshops, wobei sie, begleitet von anerkannten Experten, die zu bearbeitenden Schwerpunkte selbst festlegt, eigenständig die Diskussion organisiert und moderiert und nach Bedarf weitere selbst ausgesuchte Experten einlädt.

Entscheidend für den Tutzinger Diskurs ist zudem, dass Verlauf und Ergebnis des Diskurses auch für die Öffentlichkeit transparent gemacht werden. So steht nicht nur am Ende eine gemeinschaftlich verfasste Expertise, die dann öffentlich zugänglich ist, sondern auch schon während des Diskurses wird in einer gemeinsamen öffentlichen Veranstaltung über den Stand der Dinge informiert.