PiD - Pränataldiagnostik im Diskurs

Tagung am 07. und 08. Juni 2016: Aktuelle Entwicklungen der Pränataldiagnostik und Inklusion.

Die Tagung „Aktuelle Entwicklungen der Pränataldiagnostik und Inklusion: Zusammenhänge und Widersprüche“, eine Kooperationsveranstaltung zwischen der Bundesvereinigung Lebenshilfe, insieme, Lebenshilfe Österreich und dem Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft findet am 07. und 08. Juni 2016 im Hotel Grenzfall, Ackerstr. 136 in 13355 Berlin statt.

„Die Pränataldiagnostik ist nach wie vor das größte Anwendungsfeld genetischer Diagnostik und gehört inzwischen zur Normalität der Schwangerschaft. Mit der NIPD ist erstmals ein Screening für alle Schwangeren möglich, das mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die untersuchten genetischen Auffälligkeiten entdeckt. Dies wirft Fragen der ethischen Legitimation auf. Bisher sind die Debatten um die Pränataldiagnostik und die Inklusion von Menschen mit Behinderungen eher getrennt voneinander verlaufen.

Mit dieser Tagung soll einerseits der aktuelle Stand der PND dargestellt werden, andererseits die dazu parallel laufenden gesellschaftlichen Entwicklungen einer stärkeren Einbindung von Menschen mit Behinderung.“

Weiterführende Informationen zur Veranstaltung können Sie auf den Seiten des Instituts Mensch, Ethik und Wissenschaft nachlesen, den Programmflyer hier downloaden.

PiD - Pränataldiagnostik im Diskurs

Präsentation und Diskussion der Diskursergebnisse am 03. März 2016

IMG_2309Am 3. März fand das Projekt mit der Veröffentlichung der Abschlusspublikation „Pränataldiagnostik im Diskurs. 23 Thesen“ sowie einer Podiumsdiskussion in Tutzing ihren Abschluss.

Im Mittelpunkt der gut besuchten Veranstaltung standen der Austausch und die Diskussion zwischen den Gästen und der Diskursgruppe, die zu den Thesen an Thementischen Rede und Antwort stand .

Nach einer anregenden Podiumsdiskussion fand die Präsentation der Diskurs-Ergebnisse ihren Höhepunkt in der künstlerischen Darbietung von Tobias Schierneck mit featuering Spontaneous Special Guest Ferdinand, die Begriffsreflexion und sinnliche Anschauung so eindrücklich wie nachhaltig zu vermitteln vermochten.
Einen ersten Eindruck davon bietet Ihnen dieser Videobeitrag von und mit Tobias Schierneck und Ferdinand:

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Die Abschlusspublikation finden Sie hier zum Download.

Auch den gesamten künstlerischen Beitrag von Tobias Schierneck und Ferdinand können Sie nachsehen.